Stellen Sie sich eine Landfläche größer als Westeuropa vor und Sie haben eine ungefähre Vorstellung davon, wie groß das Amazonas-Becken in Brasilien ist. Wenn der Dschungel rechts und links der unzähligen Flussverläufe während der Regenzeit überschwemmt wird, kann der Amazonas bis zu 100 Kilometer Breite einnehmen. Nicht von ungefähr wird das schützenswerte Ökosystem von Experten als „Kronjuwel der Weltnatur“ bezeichnet. In den Amazonas-Regenwäldern wurden bisher über 40.000 Pflanzenarten und über 3.000 Fischarten identifiziert. Ganz abgesehen von den tausenden Vogelarten und mehreren hundert verschiedenen Säugetieren, darunter Jaguar und Flussdelfin. Auch für die indigene Bevölkerung ist das Amazonasgebiet ein wichtiger Lebensraum. Auf ihrer Flusskreuzfahrt auf dem Amazonas können Sie zum Beispiel beim Besuch eines Indianerdorfs einen Einblick in die ursprüngliche Lebensform der Ureinwohner erhalten.
Spektakuläre Wildnis über tausende Kilometer
Eine Amazonas Kreuzfahrt bedeutet Abenteuer und Wildnis pur! Aufgrund des besonders wasserreichen und tropischen Klimas ist der tropische Regenwald im Amazonasgebiet eine der wichtigsten Lebensadern Südamerikas und von großer Bedeutung für das globale Klima. Die spektakuläre Wildnis am Amazonas wird Sie sofort in ihren Bann ziehen und Ihnen die unglaublichen Dimensionen dieses Flusssystems näher bringen. Reisen Sie mit einem Flussschiff oder einem Hochseeschiff in das Amazonas Becken mit Phoenix Reisen!
Entdecker und Ureinwohner am Amazonas
Schon um 1500 haben die ersten Europäer auf ihren Forschungstouren die süßwasserhaltige Amazonasmündung in den Atlantik entdeckt. Die Quelle des Amazonas entdeckte der spanische Eroberer Francisco de Orellana im Jahr 1542, weshalb der Amazonas zeitweise auch „Rio Orellana“ genannt wurde. Ein deutscher Jesuitenmissionar fertigte im Jahr 1707 die erste Karte vom Amazonas an. Danach kamen viele Forscher nach Südamerika, um sich ein genaueres Bild von der außergewöhnlichen Natur im Amazonasgebiet zu machen, unter ihnen der bekannte deutsche Wissenschaftler Alexander von Humboldt. Noch heute gelten weite Teile als unerforscht. Für den Schutz der Regenwälder und der Ureinwohner Amazoniens setzen sich zahlreiche internationale und auch deutsche Organisationen ein. Nicht mal mehr als eine Million indigene Gruppen sollen in der Amazonasregion in einfachen Hütten auf Stelzen leben. Sie ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang, stellen Kautschuk her oder verkaufen Paranüsse und Früchte auf nahe gelegenen Märkten.