Etwa hundert Kilometer vor dem Festland von Ecuador liegen die Galápagos Inseln. Es handelt sich um Vulkaninseln, die aus 13 großen und einer großen Zahl an kleinen und winzigen Inseln bestehen, die größtenteils unbewohnt sind. Galapagos ist die Heimat einer Vielzahl endemischer, also nur dort anzutreffenden Pflanzen- und Tierarten. Bekannt sind vor allem die Galápagos-Schildkröten, die Darwin-Finken, der Blaufußtölpel und die Meerechsen.
Durch ihre geografische Lage am Äquator findet man auf den Inseln eine abwechslungsreiche Landschaft mit trockenen Grassteppen, aber auch tropische Regenwälder bis hin zu noch aktiven Vulkanen. So kommen bestimmte Kakteen- und Mangrovenarten nur auf den Galapágos-Inseln vor, die Sie auf Ihrer Galapagos Kreuzfahrt exklusiv sehen können.
Charles Darwin und die Galápagos Inseln
Nachdem er sein Medizinstudium abgebrochen hatte, ging der englische Wissenschaftler Charles Darwin im Jahr 1831 als Reisebegleiter und Naturforscher auf eine fünfjährige Reise an Bord des englischen Forschungsschiffs „Beagle“. Zunächst wenig motiviert, änderte sich sein Interesse an der wissenschaftlichen Forschung spätestens mit der Ankunft auf den Galápagos Inseln. Eigentlich wollte die Crew dort nur Schildkrötenfleisch für die weitere Reise sammeln. Doch Darwin fiel auf, das die Tiere dort im Vergleich zu anderen auf dem Festland einzigartig waren und sich perfekt an ihre Umgebung angepasst hatten. Vor allem faszinierten ihn die später als „Darwin-Finken“ benannten Vögel. Als er die Inseln 1835 verließ, nahm er etliche Tierarten genau kategorisiert mit an Bord.
Seine Beobachtungen und Forschungen über die Entstehung der Arten, die er 1859 als „Darwinsche Evolutionstheorie“ veröffentlichte, waren bahnbrechend und warfen das bis dato vorherrschende Wissen und Denken über die Natur über Bord. Er hatte den Beweis erbracht, dass sich eine Tierart, die derart geografisch vom Festland abgeschieden lebte, perfekt an die vorherrschenden Umweltbedingungen anpassen kann und so eine „natürliche Auslese“ stattfindet. Seine wissenschaftlichen Ergebnisse prägten den Begriff der Abstammungslehre.
Galapagos Inseln stehen unter Schutz
Bereits 1959 wurden die Inseln zum Nationalpark erklärt. 1979 ernannte die UNESCO die Galápagos-Inseln zum „Weltnaturerbe der Menschheit“ und 1985 zum Biosphärenreservat. Seitdem wurden viele Maßnahmen zum Naturschutz ergriffen. Fast hundert Prozent der Inseln und der sie umgebenden Gewässer stehen unter Naturschutz. Um Nistplätze und Aufenthaltsorte von Pelzrobben, Riesenschildkröten, Pinguinen oder Leguanen zu schützen, wird auch der komplette Schiffsverkehr von der Nationalparkbehörde koordiniert. Die meisten der unbewohnten Inseln sind für Touristen gesperrt oder die Besucherzahl pro Monat wird begrenzt. Manchmal sind die Inseln auch nur in einer bestimmten Zeit im Jahr für Besucher zugängig. Umso einzigartiger ist Ihre Möglichkeit diese Galapagos Kreuzfahrt zu unternehmen, nutzen Sie Ihre Chance!