Sie sind groß, sie sind gefährlich, und sie sind zu fünft: Mit „Big Five“ sind afrikanischer Elefant, Löwe, Leopard, Büffel sowie Breitmaul- und Spitzmaulnashorn gemeint. Diese Landsäugetiere gelten als Majestäten der Tierwelt und waren im 19. Jahrhundert unter Großwildjägern als die gefährlichsten Tiere, die man zu Fuß in Afrika jagen konnte, heiß begehrt. Heute stehen sie allesamt unter Artenschutz und können in Kenia in freier Wildbahn bei Safaris beobachtet werden. Aufgrund der vielfältigen Landschaften und großen Tierpopulation sind die Chancen außergewöhnlich hoch, Elefanten beim Suhlen im rotbraunen Schlammloch, wachsame Löwenmütter mit ihrem tapsigen Nachwuchs oder Büffel beim ausgiebigen Bad im Fluss zu erwischen. Zum Schutz vor Wilderei gibt es in Kenia eine große Anzahl an Nationalparks, Naturschutzgebieten und Reservaten. Zum Beispiel der Serengeti Nationalpark, der laut UNESCO zu einem der wildtierreichsten Region der Welt zählt. Im Lake Nakuru Nationalpark werden sich – neben Giraffen, Nashörnern Affen und Büffeln – Millionen von rosaroten Flamingos am wunderschönen See tummeln. Der Nairobi Nationalpark ist ein besonderes Exemplar. So nah an einer Millionenmetropole gibt es nirgends auf der Welt die kompletten Big 5 zu bestaunen. Ein Besuch dieses Parks während einer Kenia Kreuzfahrt beschert Ihnen die exotischen Tiere direkt vor der Skyline der Hauptstadt Nairobi.
Besuch in luftiger Höhe – Kenias Hauptstadt Nairobi
Kenias Hauptstadt und Metropole Nairobi empfängt Europäer freundlich: auf rund 1650 Metern Höhe gelegen, ist das Klima hier angenehm warm und nicht zu heiß. 4,4 Millionen Einwohner hat die afrikanische Metropole, die umgeben ist von der reizvollen Landschaft der Ngong-Berge und eine überraschend grüne Stadt ist. In vielen kleine Parkanlagen, Wäldchen und Freizeitparks wie dem Uhuru-Park oder dem Karura Forest lässt es sich wunderbar die Natur genießen. Ganz in den afrikanischen Flair der Stadt eintauchen können Sie bei einem Besuch des traditionellen Massai-Marktes. Hier gibt es filigrane Handwerksarbeiten wie Perlenschmuck, Kunst aus Holzschnitzereien sowie die typisch bunten Sarong-Stofftücher und das ein oder andere außergewöhnliche Souvenir zu kaufen. Einmal in Ihrem Leben eine Giraffe eigenhändig füttern – das können Sie in Nairobis Giraffenzentrum tatsächlich tun. Die private Aufzuchtstation wurde gegründet, um vom Aussterben bedrohte Rothschild-Giraffen aufzuziehen und erfolgreich wieder auszuwildern. Das Herz der Kenianer schlägt aber nicht nur für Giraffen. Auch ein Elefanten- und Nashornwaisenhaus gibt es in der Metropole, in dem die elternlosen Tiere liebevoll aufgepäppelt werden.
Kenianische Küche – das erwartet Sie an kulinarischen Köstlichkeiten
Kenias traditionelle, ostafrikanische Küche ist genauso so vielseitig wie lecker. Einfach, aber nie langweilig. Viel von der Sonne verwöhntes tropisches Obst und Gemüse wächst hier, und das wird nur allzu gerne zu jeder Mahlzeit mit auf den Teller gebracht. Teils sehr pikant und exotisch gewürzt, wird Ochsen- und Ziegenfleisch, Lamm, Kamel- oder Krokodilfleisch serviert. An der Küste Kenias stehen bevorzugt Fisch und Meerestiere auf den Speisekarten, besonders frischer Roter Snapper, Tilapia, Krebse und Krabben. Ein traditionelles Nationalgericht, das besonders satt macht, ist Ugali. Dabei handelt es sich um Maismehl, das zu fester Konsistenz gekocht wird und anschließend in Scheiben geschnitten und mit Spinat, Tomaten, Paprika und Fleischbrühe gegessen wird. Auch der Gemüseeintopf Irio, knusprig gefüllte Teigtaschen oder über Holzkohle gerillte Fische mit Füllung werden in Kenia mit Vorliebe gegessen. Auf den Getränkekarten werden Sie neben gesüßtem Tee und Kaffee viele frisch gepressten Säfte aus Mangos, Ananas oder Passionsfrüchten finden. Bier wird in Kenia selbst gebraut – Tusker heißt das bekannteste und beliebteste Bier.