Wann wurde Nordamerika entdeckt?
Als Entdecker Amerikas gilt Christoph Columbus, der im Jahr 1492 an der Küste des heutigen Honduras anlandete. Damit war er zwar der erste Europäer, der mittelamerikanischen Boden betrat. Allerdings waren bereits 500 Jahre zuvor Männer aus Island auf ihren Fahrten auf nordamerikanisches Festland gestoßen. Die Seefahrer unter Leitung des Entdeckers Leif Eriksson trafen auf einer „Kreuzfahrt“ von Norwegen nach Grönland auf bis dahin unbekannte Küstengebiete. Diese Entdeckerfahrten sind durch einige Sagen dokumentiert. Historiker wissen zwar nicht verbindlich, wo die Nordmänner zuerst anlandeten; wahrscheinlich handelte es sich um Neufundland oder Labrador. Archäologische Funde belegen jedoch die Anwesenheit der Skandinavier in Nordamerika.
An welche Länder grenzt Nordamerika?
Als Nordamerika wird zunächst die nördliche Hälfte des Doppelkontinents bezeichnet. Als südlichstes Land in Nordamerika wird häufig Mexiko genannt. Dessen Südgrenze stößt an Guatemala und Belize. Da Nordamerika kein politischer Terminus ist, werden je nach Interpretation auch Länder der zentralamerikanischen Landbrücke dazu gezählt; das Nachbarland in Südamerika wäre Panama. Eine Zäsur zwischen Nord- und Südamerika ist der (künstlich angelegte) Panama-Kanal, den auch Kreuzfahrtschiffe ansteuern. Die nordamerikanische Westküste liegt am atlantischen, die Südküste am pazifischen Ozean. Die inselreichen Nord-Gebiete grenzen an den Arktischen Ozean. Die nördlichsten Gebiete sind durch schmale Meerengen von Russland beziehungsweise Grönland getrennt, das politisch zu Dänemark gehört.
Wann wurde Nordamerika besiedelt?
Leif Eriksson und Columbus fanden bei der Entdeckung des heute durch Kreuzfahrtschiffe vielbefahrenen Kontinents kein unbewohntes Land vor. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit hatten sich Menschen aus Ostasien nach Nordamerika bewegt – möglich war das, weil vor 12.000 Jahren eine Landbrücke zwischen den Kontinenten existierte. Von dort verbreiteten sich Stämme über Nordamerika. Die Besiedlung Nordamerikas, genauer: Der heutigen USA setzte gegen Ende des 16. Jahrhunderts ein, als britische und schottische Kolonialisten sich auf die Reise in die „Neue Welt“ begaben. An der Ostküste von Neufundland bis Florida entstanden Ansiedlungen. Eine der berühmtesten Siedlerfahrten nach Amerika war die der „Mayflower“ im Jahr 1620.
Was sind herausragende Reiseziele in Nordamerika?
Nordamerika bezeichnet ein riesiges Gebiet mit unterschiedlichen Ländern und Landschaften. Daher hat eine Nordamerika-Kreuzfahrt entlang der Ostküste für jeden Geschmack etwas zu bieten. In Mexiko und Nicaragua lernen Sie traditionelle Dörfer, historische Städte und lebhafte Badeorte kennen. Entdecken Sie Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Notre-Dame de la Guadalupe in Puerto Vallarta und entspannen Sie sich an den traumhaften Stränden. Metropolen wie San Francisco mit der ikonografischen Golden Gate Bridge und Los Angeles inklusive Hollywood laden zu Rundfahrten und Städtebummel ein. Die Kreuzfahrt bietet außerdem Gelegenheiten für Naturerlebnisse, etwa bei der Walbeobachtung, sowie Abstecher nach Las Vegas und zum Naturmonument Grand Canyon.
Welche Länder gehören zu Nordamerika?
Oft werden mit „Nordamerika“ spontan die USA assoziiert. Dabei sind die Vereinigten Staaten von Amerika nur eines der nordamerikanischen Länder. Auf einer Kreuzfahrt nach Nordamerika steuern Sie – je nach politischer oder geografischer Lesart – weitere Länder an. Zu Nordamerika gehören in beiden Fällen Kanada, die USA und auch Mexiko. Wird die zentralamerikanische Landbrücke hinzugenommen, sind weiterhin Belize, Honduras, Puerto Rico, Guatemala, Panama und Costa Rica Länder Nordamerikas. Außerdem gehören Kuba, die Karibikinseln, die Bahamas und Teile von Grönland geografisch zu Nordamerika. Zählt man alle Inseln als politisch souveräne Länder, kommt man auf 23 Länder und neun von solchen Ländern abhängige Gebiete.
An welche Ozeane grenzt Nordamerika?
Um die Küstengebiete zu besuchen, befahren Sie bei einer Nordamerika-Kreuzfahrt drei verschiedene Ozeane: den Atlantik, den Pazifik und den arktischen Ozean, auch Nordpolarmeer genannt. Letztgenannter wird bei Kreuzfahrten nach Nordkanada oder zum US-Bundesstaat Alaska befahren. Unterwegs auf der Pazifik-Seite Nordamerikas steuern Sie bei einer Kreuzfahrt Ziele wie Vancouver, Seattle, San Francisco oder den Golf von Kalifornien an. Auch der US-Inselstaat Hawaii liegt westlich des Festlands. Die Atlantikseite Nordamerikas hat neben Hafenstädten wie Boston, New York und natürlich Miami Highlights wie den Golf von Mexiko und New Orleans zu bieten. Die Karibikinseln, die Bahamas und Kuba liegen ebenfalls im atlantischen Ozean.
Wie viele Zeitzonen gibt es in Nordamerika?
Die Zeitzonen an verschiedenen Punkten der Erdoberfläche orientieren sich an der gedachten Längsachse des Planeten, Uhrzeiten werden durch die Meridiane definiert. Wenn Sie sich auf eine Nordamerika-Kreuzfahrt begeben, reisen Sie in ein Gebiet mit insgesamt elf Zeitzonen. Sieben davon beziehen sich auf das Festland sowie Hawaii: Hawaii-, Alaska-, Pacific-, Mountain, Central und Eastern Time. Honolulu, Anchorage, Los Angeles, Salt Lake City, Chicago und New York sind die jeweiligen Bezugsmarken. Der Zeitunterschied zwischen Hawaii und Atlantikküste beträgt fünf Stunden. Hinzu kommen weitere Zeitzonen für Gebiete wie Samoa und die Jungferninseln. Die Zeitverschiebung zwischen New York und Deutschland beträgt minus sechs Stunden.