Auf dieser Rio Negro Flusskreuzfahrt dringen Sie in die geheimnisvolle Dschungelwelt Brasiliens vor und erleben das 7(!) Millionen Quadratmeter große Amazonasbecken mit seinen weit verzweigten, bis zu 100 Kilometer breiten Flusssystemen. Im südamerikanischen Regenwald wachsen mehr als 40.000 Planzenarten, darunter Bromelien, Wasserlilien und traumhaft schöne Orchideen. Auf Ihrer Flussreise auf dem Rio Negro und dem Rio Solimões kommen Sie auf kleinen Beibooten der üppigen Vegetation ganz nahe und erhalten einen unvergesslichen Eindruck von der Größe und Urgewalt des Dschungeldickichts. An den Ufern leben indigene Völker noch ganz ursprünglich vom Fischfang und ernähren sich von dem, was die Natur zu bieten hat.
Tauchen Sie auf Ihrer Rio Negro Kreuzfahrt mit Phoenix Reisen in die geheimnisvolle Dschungelwelt Brasiliens ein!
Wenn weißes und schwarzes Wasser ineinander fließen
Im Amazonasgebiet treffen Tausende von Flusssystemen aufeinander. Eines der spektakulärsten Naturereignisse findet beim sogenannten „Encontro das Aguas“, dem Treffen der Wasser, bei Manáus aufeinander. Es bezeichnet den Zusammenfluss des hellen, bräunlich-gelben Rio Solimões aus westlicher Richtung und des schwarzen Rio Negro, der von Norden kommt, und ist ein ganz besonderes Naturschauspiel. Das Schwarzwasser des Rio Negro wird durch den hohen Gehalt an Humin- und Fulvosäuren erzeugt, die vom Regen aus den Böden des über 720.000 Quadratkilometer großen Einzugsgebietes der „Terra firme“ ausgewaschen wurden. Ganze elf Kilometer fließen die beiden Flüsse im selben Flussbett nebeneinander, bevor sie sich vereinen. Die Farbgrenzen sind sogar auf Satellitenbildern klar zu erkennen.
Auf Ihrer Rio Negro Kreuzfahrt erleben Sie dieses großartige Ereignis etwa zehn Kilometer von Manáus entfernt hautnah!
Die indigene Bevölkerung am Amazonas
Die Menschen der indigenen Urbevölkerung sind eigentlich die „wahren“ Brasilianer. Der Begriff Indianer oder Indios wurde vom Entdecker der Neuen Welt, Christoph Kolumbus geprägt, der glaubte, auf Indien gestoßen zu sein. Einst sollen es fünf Millionen Ureinwohner gewesen sein, die an den Flüssen des Amazonas lebten. Heute geht man noch von etwa 440.000 aus, die sich in mehr als 200 ethnische Gruppen aufteilen und 180 verschiedene Sprachen sprechen. Schon bevor die Europäer die Indianer bekämpften, haben sich die Stämme untereinander überfallen. Doch die weißen Eroberer haben sie letztlich ihrer Kultur beraubt, ganze Stämme sind ausgestorben. Heute setzt sich die FUNAI Stiftung für die Belange der Indianer ein und in Schulen werden auch wieder die alten Stammessprachen unterrichtet.