Ungefähr 3 Millionen Jahre ist es her, dass es in Tansania am Rande der Serengeti richtig ordentlich gekracht hat. Bei einem Vulkanausbruch ist damals nicht nur heiße Lava durch die Luft geflogen, sondern ein kompletter Vulkan in sich zusammengestürzt. Übrig geblieben ist der gewaltiger Krater Ngorongoro mit Steilwänden, die mehr als einen halben Kilometer hoch sind. Der Kraterboden selbst besitzt einen Durchmesser von 21 Kilometern und offenbart Besuchern einen unvergleichlichen Anblick. An den malerischen Wasserstellen im Krater versammeln sich tausende von Flamingos und Pelikanen, Zebraherden rennen durch saftig grünes Buschland und majestätisch staksen Giraffen durch das dichte Savannengras. Die Raubtierdichte ist hier so hoch wie nirgendwo sonst in Afrika, und so bekommen Sie neben den Big 5 sogar die fast ausgestorbene Spezies der Spitzmaulnashörner in freier Wildbahn zusehen.
Bis zu 30.000 Wildtiere leben in diesem eindrucksvollen Mikrokosmos mit seinen vielen geologischen Besonderheiten. Aber nicht nur für Tiere ist der Ngorongoro ein ganz besonderer Ort – die Wiege der Menschheit soll nämlich ebenfalls mitten im Krater liegen. In einer schwer zugänglichen Canyon ähnlichen Schlucht wurden 3,5 Millionen Jahre alte fossile Funde unserer frühen menschlichen Verwandten gefunden. Sowohl den Krater als auch die Schlucht können Sie während einer Kenia Kreuzfahrt in geführten Touren besuchen.
Afrikanischer Fünftausender: Faszination Kilimandscharo
Wenn die ersten Sonnenstrahlen über der Wolkendecke auf die Eiskappe des Kilimandscharo treffen und das Dach Afrikas zum Leuchten bringen, hat man es geschafft: Die mehrtägige Besteigung des höchsten Bergs Afrikas ist ein Urlaubserlebnis, das für immer unvergesslich bleibt. Auf 6 verschiedenen Routen kann man mit Bergführern auf den höchsten Gipfel des Kilimandscharo, den 5895 Meter hohen Uhuru-Peak, klettern. Dazu muss man kein erfahrener Bergsteiger sein, eine gesunde Konstitution und die richtige Kleidung reichen aus. Dennoch sollte man den gewaltigen Höhenunterschied niemals unterschätzen, der zu schnelle Wanderer wegen der Höhenkrankheit zum Umkehren zwingt. Nur langsam und gemächlich kommen Sie hier ans Ziel.
Auf welche Vegetation können Sie sich am Kilimandscharo einstellen? Das kommt drauf an – denn so einzigartig wie der Berg selbst sind auch das Klima und die Vegetationszonen des Vulkanmassivs. Je nachdem, wie weit Sie den Berg erklimmen, stehen Sie entweder bei 25 Grad Sonnenschein im satten Grün des Regenwaldes oder in den jahrtausendealten Schneemassen des ewigen Eis. 5 Vegetationsstufen gibt es zu erkunden, und jede einzelne hat ihren Reiz. Das hat den Vorteil, dass Sie auch nur durch die unteren Berghänge wandern können und trotzdem eine einmalige Landschaft um sich herum genießen können.